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Neuer Sound für die Boombox. Auf einer Jamsession in Aarau lernte ich vor einer Weile einen Teil der Elbianer-Crew aus Lenzburg kennen, unter anderem DJ Tera, den Produzenten. Der schickte mir diesen Beat hier, der hat mich gekickt und ich hab' was draus gemacht. Wiedermal ein bisschen "Raggamuffin HipHop".


Hört in den Tune rein, hat echt Spass gemacht den zu voicen. Gemischt und gemastert hat ihn wie immer Ralf Schick. "15 Sekunde" ist ab sofort auf allen Plattformen erhältlich.


"I xeh nur no copies vo de Capis de Loris und de Bauis

I nid am hate mach mit Musig paar Blaui

Flows bringi genaui - Styles bedieni aui

Für me kes Problem wenn mis Autotune mou out isch

Es cha si – das au ig – langsam aut wird

Chum us ere Zyt do isch bite nid erlaubt xi

Das macht jetzt jede, da macht mi traurig

Mini Ohre mache aui aui aui"




Pressetext:

Unzählige Bands träumen davon, einmal im Leben «viral» zu gehen. Träumen von 15 Sekunden «Fame» – genau so lange dauert nämlich eine «Instagram»-Story, bevor etwas anderes interessanter wird. Diesem Ziel wird alles untergeordnet, und die Musik tönt sich deshalb je länger je ähnlicher. Sie möchte in erster Linie gefallen. Aus einer anderen Zeit kommen da Collie Herb und DJ Tera. Eigentlich ähnlich sozialisiert mit «Black Music», haben sich ihre Wege eher zufällig gekreuzt, und in kurzer Zeit zu diesem Track geführt.

Bereits der Beat ist ein Statement – verwendet wird analoges Gear statt Plug-Ins, die Samples spielt DJ Tera mit Bass, Drum-Machine, Gitarre und Rhodes gleich selbst ein. Weisses Rauschen ertönt, bevor Reggae-Rapper Collie Herb smooth über den Takt flowt und damit prahlt, eine Stage-Show auch zu rocken, falls das «Autotune mal ausfällt», «Playback» grundsätzlich gleich verbietet und mit einem Augenzwinkern anmerkt, dass die «Kids heute lieber frech statt echt sein wollen». Was aber auch genauso in Ordnung sei, wie eben nicht mehr jeden Trend mitmachen zu müssen.